Maintal, den04. September 2010
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| Ritterspiele enden traurig |
| Geschrieben von: Manuela Ederer |
| Montag, den 26. Juli 2010 um 12:09 Uhr |
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Klick das Foto Unter der Fragestellung: „Wie sah das Leben im Mittelalter aus?“, fand in den ersten drei Wochen der Sommerferien das Ferienprogramm im Regenbogenhaus in Dörnigheim statt. In der ersten Woche war das Bauen von Hütten aus Holz, das aus dem eigenen Garten stammte, und Tüchern einer der Höhepunkte. Nach kurzer „Bauplanung“ entstanden, unter körperlichem Einsatz und mit viel Liebe zum Detail, Prinzessinnenzelte und gut getarnte Ritterhütten. Natürlich durfte die richtige Kostümierung nicht fehlen. So wurden mit viel Eifer und Fantasie Schwerter aus Stöcken, bemalte Ritterhemden, Schilder, Ritterhelme und Krönchen für die Prinzessinnen entworfen und gebastelt. Neben dem richtigen Mittelalteroutfit wurden auch Amulette und Lederbeutel angefertigt, sowie Kerzen gegossen.Um den Regenbogenhauskindern das Leben im Mittelalter näher zu bringen wurden die geplanten Aktionen besprochen und mit der damaligen Zeit verglichen. So war es z. B. für das eine oder andere Kind sehr überraschend, welche Spielsachen die Kinder früher besaßen und wie sehr die Kinder damals im Haushalt mithelfen mussten. Damit die Theorie auch in der Praxis erlebt werden konnte, stand ein Ausflug auf die Ronneburg an. Neben einer interessanten und kindgerechten Führung u. a. auf den Bergfried, in die Folterkammer und in die Küche, durften die Kinder des Regenbogenhauses ihr Können beim Bogenschiessen und Gestalten ihres eigenen Wappens unter Beweis stellen. In diesem Zusammenhang möchte sich das Team des Regenbogenhauses beim DLRG sowie bei den Familien Stahl und Dötsch für die freundliche Unterstützung bedanken. Nicht nur der Ausflug zur Ronneburg fand großen Anklang sondern auch die anderen Unternehmungen wie der Besuch der Märchenfestspiele in Hanau, dem Erlebniswildpark „Alte Fasanerie“ und die Erkundung der Ruine im Schlosspark Wilhelmsbad. Ein weiterer Höhepunkt war die Übernachtung in der Betreuung. Nach dem Abendessen, das aus Stockbrot und über dem Lagerfeuer gegrillten Würstchen und Marshmallows bestand, machten sich die Kinder und die Betreuer auf den Weg zu einer Nachtwanderung in die umliegenden Felder. Im Anschluss fielen alle erschöpft in die Schlafsäcke. Die Ferienspiele sollten in den „Regenbogenhaus – Ritterspielen“ und der Ernennung des besten Ritters ihren Abschluss finden. Leider konnte dies am letzen Tag nicht mehr stattfinden, da in der Nacht zufuhr, das Vereinsheim des SC Budokan und somit auch die Unterkunft des Regenbogenhauses, aufgrund von Brandstiftung, bis auf die Grundmauern abgebrannt war. So fanden die Ferienspiele nicht wie geplant ein fröhliches Ende, sondern ein Tragisches und Trauriges, zumal auch die T-Shirts die zur Ritterernennung ausgeteilt werden sollten ein Opfer der Flammen wurde. Bilder findet Ihr hier >klick< |